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starke strömung
Anti-Aids Kampagne mit Hitler, Stalin und Saddam
mradermacher / 11. September 2009, 06:33 PM / starke strömung
Anti-Aids Kampagne
Anti-Aids Kampagne"
In jedem Fall polarisierend dürfte dies Anti-Aids Kampagne sein, die von der Hamburger Agentur Das Comitee entwickelt wurde. In dieser Kampagne sind Adolf Hitler, Saddam Hussein und Josef Stalin in leidenschaftlichen Situationen mit jungen Frauen gefilmt oder abgelichtet, bevor es zur Auflösung "Aids ist ein Massenmörder" kommt. Die für den Verein Regenbogen entwickelte Kampagne ist auf der Website www.aids-ist-ein-massenmoerder.de zu bewundern. Dort wird die Aktion auch mit Crowdsourcing fortgesetzt, denn User können hier ihre persönliche Anti-Aids-Kampagne uploaden.

Ich denke, man kann darüber diskutieren, ob das der richtige Weg ist, dennoch mag es gerechtfertigt sein, dieses Thema, das mehr und mehr im Kommunikations-Strudel untergeht, durch eine radikalere Kommunikation an die Oberfläche zu holen. Andererseits ist es nicht unbedingt maßvoll Aidskranke mit Massenmördern auf eine Stufe zu stellen. Was meint Ihr?



Kommentare

1 | jens posted at 14.09.09 10:41
was für ein geschmackloser scheiß. strengt mal euer köpfchen an!

2 | Thomas posted at 21.09.09 01:03
Alleine dadurch, dass das Thema AIDS dadurch wieder verstärkt in den Medien ercheint und behandelt wird, ist diese Werbung gerechtfertigt. Man denke nur an die Benetton-Sujets in den 80ern und 90ern, die meiner Meinung nach noch mehr polarisierten. Aber der Marke damals zu großem Erfolg verhalfen. Der Zeck heiligt zwar nicht die Mittel, aber diese AIDS-Kamapgne ist meiner Meinung nach noch vertretbar. Zumal der Slogan den Nagel durchaus auf dem Kopf tritt.

3 | tomasio posted at 24.09.09 10:52
Für mich ist der Schockeffekt zu stark. Das schau ich mir einmal an, und verdränge es dann sofort wieder. Das ist bereits bei Benetton passiert, nur dass die Fotos von Oliviero Toscani auch einen künstlerischen Anspruch haben, was hier leider nicht der Fall ist. Das ist zwar schwer in Ordnung, aber für Pornos begebe ich mich auf entsprechende Seiten, das muss ich in der Werbung nicht haben. Der Song hingegen ist peinlich: Wenn mich als 38jähriger ein Rapper mit deutschem "Ghettoslang" (harhar) mich mit Zeigefingermentalität zu überzeugen versucht, kann das nur schiefgehen. Sorry, aber so NICHT. Abgesehen davon finde ich Seiten, die sich ungefragt den ganzen Bildschirm nehmen und keinen Button fürs Stummschalten des Sounds haben ziemlich daneben.

4 | Micky posted at 24.09.09 09:21
Ich denke auch, das ist mehr als grenzwertig. Was ganz richtig am Ende des Artikels angemerkt ist, ist dass man Aidskranke wohl nicht einfach mit Massenmördern auf eine Ebene stellen kann. Das wird hier offensichtlich getan, und das geht einfach gar nicht. Toscani und Benetton war eine komplett andere Nummer.

5 | Anja posted at 30.10.09 12:49
Hallo, ich möchte allgemein feststellen, dass Konzepter, Designer, Art Direktoren und der gleichen, die Geschichte und Politik auf solch unverschämte Weise darstellen, jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Es beginnt mit Unwissen, wer dieser "Künstler" hat nachgeforscht ob Sadam Hussein und Hitler auf eine Stufe zu stellen sind. Vielleicht waren seine Massenvernichtungswaffen Grund genug...ha, moment mal, der hatte ja gar keine? O o o. Abgesehen von politischen und kulturellen Beleidigungen, trifft es nicht einmal die Zielgruppe. Die ganze Szene sieht wie eine Vergewaltigung aus, obwohl die Frau genießt von Hitler (AIDS??) gefickt zu werden. Wird Aids nur bei Vergewaltigungen übertragen? Manche Menschen sprechen von intelligenten Waffen ("Zielgelenkte Raketen"), die genau ihr Ziel erreichen. Diese Kampagne ist auch eine, und das Ziel ist Das Comitee public zu machen. Die Intelligenz ist bei beiden ähnlich! SUPER! Viel wichtiger ist es Kondome publik zu machen. Entschuldigung wenn ich jdm. zu nah trete aber das macht mich kaputt.

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